1.      Tag: Besuch beim Fürstenhof und Käse-Workshop

Für uns Lehrer stellte sich die Frage, wie man Kinder am Besten die Wertigkeit heimischer Lebensmittel bewusst machen kann. Indem sie selbst welche herstellen dürfen! Dies gelang uns in Zusammenarbeit mit dem Fürstenhof, dessen Ziel es ist, selbstständig von den eigenen Erzeugnissen zu leben. Jersey Kühe, eine spezielle Rasse,
geben hochwertige Milch für den hauseignen Bio-Rohmilchkäse. Wir haben den Weg der Milch von der Kuh bis zum fertigen Käse mit den eigenen Augen nachverfolgen können. Am Lernort Bauernhof kann man zuerst die Tiere kennenlernen bevor deren Milch mit den eigenen Händen zu Frischkäse verarbeitet wird.
Frau Rettenbacher hat uns durch ihren Hof geführt und viel über die besondere Bewirtschaftung erklärt und gezeigt:
• was Kurzrasenweide ist und wie der Laufstall benützt wird
• wie eine vollbiologische Pflanzenkläranlage funktioniert
• die Jersey-Rinder-Kälber-Zucht
• die Rohmilchverarbeitung
• die Schaukäserei und den Hofladen
Den Schülern wurde bewusst gemacht, welch wichtige Arbeit vom Bauernstand geleistet wird und wie wertvoll und gesund lokal erzeugte biologische Lebensmittel sind.
Wir empfehlen den Besuch beim Fürstenhof gerne weiter:
http://fuerstenhof.co.at/ !

2.      Tag: Firma Döllerer

Exklusiv war der Besuch beim Gollinger Unternehmen Döllerer. Hier werden auch die hochwertigen Produkte vom Fürstenhof angeboten und verarbeitet. Andreas Döllerer nahm sich viel Zeit um uns zu zeigen, wie Ernährung nicht nur Pflicht, sondern auch Hochkultur sein kann. Mit viel Einfühlungsvermögen sprach er von  seiner Leidenschaft für das Gastgeben und der Liebe zur Kulinarik. Er hat uns informiert wieviele Berufe, Köche, Viehzüchter, Winzer, Gemüse- und Obstbauern, Käser, Fischer, im Team notwendig sind  um in diesem weltbekannten Restaurant feinste Speisen entstehen lassen zu können. Er hat unseren SchülerInnen erklärt, welche Lehr-Berufe in seinem Restaurant ergriffen werden können. Herr Döllerer hat uns gezeigt, wie viele unterschiedliche Tätigkeiten in einem Hotelbetrieb geleistet werden müssen damit alles funktionieren kann.
In Golling sind wir sehr stolz, dass Menschen aus aller Welt kommen, um hier die alpine Kochkultur erleben und  genießenzu können:
https://www.doellerer.at/
Somit schließt sich für uns der Kreis aus Arbeit, Gesundheit und Genuss.


3.      Tag: Salzburg, Besuch bei Paracelsusbad und Schranne

Szenenwechsel: freier Gang durch die Salzburger Schranne am Mirabellplatz.
Hier bieten Salzburger GemüsehändlerInnen und GärtnerInnen ihre Ware an.
Es soll beobachtet werden was die Unterschiede zu einem klassischen Supermarkt sind. SchrannenbesucherInnen in der Stadt freuen sich auch in modernen Zeiten über ein üppiges und gesundes Frühlingsangebot.
Früher spielte sich das öffentliche Leben schwerpunktmäßig auf Märkten ab, die meist auf zentralen Plätzen der Städte abgehalten wurden. Hier wurden neben der eigentlichen Hauptsache, der Versorgung der Stadtbevölkerung mit Lebensmitteln, lebenden Tieren (meist Federvieh) und diversen Gebrauchsgütern auch Neuigkeiten ausgetauscht, Quacksalberei betrieben und unter anderem auch Gerichtsverhandlungen abgehalten und die Strafen zum Teil sofort vollstreckt. Der Pranger war meist am Marktplatz aufgebaut. Dies diente nicht unerheblich der Belustigung der Bevölkerung bzw. sollte auch abschreckende Wirkung zeigen.
Eine städtebauliche sowie archetektonische Besonderheit stellt wohl das neue Paracelsusbad dar. Hier lässt sich der Stress auf der Schranne schnell abbauen und man kann im warmen Wasser „chillen“ oder sich auch sportlich im Schwimm- sowie im Sprungbecken betätigen. Ein Rundgang im Mirabellplatz rundete unseren Stadtbesuch ab.


4.      Tag: Bauernmuseum/ Stockschießen

 

Für mich war der Besuch im, leider zwischenzeitlich aufgelassenen Bauernmuseum in Torren ein besonderes Highlight. Frau Inge Pichler hat uns exklusiv einen extrem interessanten Vortrag zusammengestellt, der folgende Fragen beantworten sollte:
Wie sah die Ernährung der Gollinger Bevökerung nach dem Krieg aus?
Wie sah das Gesundheitsbewusstsein (Sport, Hygiene) der Gollinger in früheren Generationen aus? Und was hat sich bis zur jeutigen Zeit verändert? Was gab es überhaupt für Möglichkeiten?
Wir saßen gemeinsam in der geheizten Stube und konnten von einer Zeitzeugin erfahren, wie unterschiedlich damals die Zeiten waren. Das hat uns nochmals vor Augen geführt, wie froh wir über den Umstand sein können, gesunde Lebensmittel beziehen zu können und genug Zeit zu haben um in unserer Freizeit Sport betreiben zu können. Angesichts der vielen beindruckenden Geschichten, die uns Frau Pichler aus ihrem bewegten und erfüllten Leben erzählt hat, entstand wohl ein Gefühl von Dankbarkeit und Demut.

Darauf hin beendeten wir die Interessensfachwoche lustig und bewegt und besuchten unsere Nachbarn, den Stocksportverein Golling. Wir wurden sehr herzlich empfangen und betreut. Wir Lehrer finden, dass für unsere Jugend wichtig ist zu wissen, welche Sportvereine in Golling Jugendarbeit leisten und wie wichtig eine aktive Freizeitgestaltung im Sinne der Gesundheit ist.

Wir bedanken uns bei allen Menschen, bei denen wir wertvolles in dieser Woche lernen durften.
Abschießend müssen die Jugendlichen eine Arbeit mit Fokusfragen schreiben um sich nachhaltig mit dieser Schulveranstaltung auseinanderzusetzen.                                WB

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